Mehr Transparenz in der Sozialwirtschaft

Brauchen wir neue Transparenzregeln und stärkere Kontrollen bei der Gemeinnützigkeit?

Freitag, 12.11.2010, 16:00 – 19:30 Uhr
Kommunalpolitische Tagung

Neues Stadthaus
Otto-Suhr-Saal
Bezirksverordnetenversammlung Mitte
Parochialstr. 3, 10179 Berlin

Die Vorgänge um die Treberhilfe werfen ein schiefes Licht auf die Berliner Sozialwirtschaft. Der Vertrauensverlust ist groß.

Die Wohlfahrtsverbände wehren sich zu Recht gegen den Generalverdacht der Misswirtschaft. Deshalb fordern sie eine Gesetzesinitiative zur wirtschaftlichen Transparenz gemeinnütziger Organisationen.

Die Veranstaltung möchte über die Funktionsweise in der sozialen Hilfe, über die unterschiedlichen Finanzierungsstrukturen in den Bereichen Soziales bzw. Jugend und den Grundsätzen des Gemeinnützigkeitsrechts informieren.

Neue Transparenzregeln, ein funktionierendes, wirksames Controlling sowie die Verantwortung der Politik hierfür stehen zur Diskussion.

Mit:
Gert Behrens
, Steuerberater, Vorstand der Stiftung INVITRUST ® - Gemeinnützige Stiftung zur Förderung des Stiftungsgedankens
Jens Claussen, Transparency Deutschland, Mitglied in der Arbeitsgruppe "Transparenz in der Zivilgesellschaft"
Oswald Menninger, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin
Martina Schmiedhofer, Stadträtin für Soziales, Gesundheit, Umwelt und Verkehr, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Jasenka Villbrandt, Sozialpolitische Sprecherin, Abgeodnetenhausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

Moderation: Anke Otto, BiwAK

Gebühr: 7,50 € (Mitglieder 5,- €)
Kontakt: Cornelius Bechtler