Soziale Erhaltungsgebiete

Erweiterte Handlungsmöglichkeiten durch Umwandlungsverordnung und Vorkaufsrecht?

Bild: "Sascha-Klupp-Haus" in der Wisbyer Straße 6, Gewaltsame Entmietung und Vertreibung von Mieterinnen und Mietern, Fotograph Cornelius Bechtler
Bild: "Sascha-Klupp-Haus" in der Wisbyer Straße 6, Gewaltsame Entmietung und Vertreibung von Mieterinnen und Mietern, Fotograph Cornelius Bechtler

17:00 – 20:00 Uhr

Kommunalpolitisches Seminar

Rathaus Mitte
Robert-Havemann-Saal (BVV-Saal)
Karl-Marx-Allee 31
10178 Berlin

Soziale Erhaltungsgebiete in Verbindung mit der Umwandlungsverordnung sollen aufwändige Modernisierungen begrenzen, spekulative Umwandlungs- und Verkaufstätigkeiten stark einschränken, um damit die Wohnbevölkerung vor Verdrängung zu schützen.

In Pankow existieren 10 Erhaltungsgebiete, in denen ca. 137.000 Menschen leben. In Tempelhof-Schöneberg gibt es 4 Gebiete für ca. 35.000 Menschen.

Seit März 2015 gilt in Berlin die Umwandlungsverordnung, die nur mit Genehmigung die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen  erlaubt.

Erstmals hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg vom Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht und den Verkauf von Mietwohnungen an einen Investor verhindert.

  • Welche Wirkung entfaltet das Erhaltungsrecht und inwieweit kann damit Verdrängung verhindert werden?
  • Welche Erfolge erzielt die Umwandlungsverordnung?
  • Und wie können die Kriterien bei der energetischen Sanierung so angewendet werden, dass erhebliche Mietersteigerungen eingedämmt werden können?

Mit:

Dr. Sibyll Klotz
Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung in Tempelhof-Schöneberg
Jens-Holger Kirchner
Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Pankow

Moderation: Cornelius Bechtler, BiwAK e.V.

Teilnahmegebühr: Gebühr: 7,50 € (Mitglieder und ermäßigt 5,- €)