Kommunalpolitik lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Doch viele Menschen stoßen im politischen Alltag an Grenzen. Wie können Bezirksverordnetenversammlungen und ihre Gremien familienfreundlicher werden? Welche Lösungen haben sich bereits bewährt? Und welche Veränderungen lassen sich vor Ort anstoßen?
Der Workshop richtet sich an Bezirksverordnete, Bürgerdeputierte sowie alle, die Kommunalpolitik so gestalten möchten, dass mehr Menschen die Möglichkeit haben, sich dauerhaft zu engagieren.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:
- Welche Hürden erschweren die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und kommunalpolitischem Ehrenamt?
- Welche Erfahrungen machen Kommunalpolitiker mit Familienverantwortung?
- Welche organisatorischen Veränderungen sind in BVVen, Ausschüssen und Fraktionen möglich?
- Wie können Sitzungszeiten, Arbeitsabläufe und digitale Formate familienfreundlicher gestaltet werden?
- Welche guten Beispiele gibt es bereits aus Berliner Bezirken oder anderen Kommunen?
- Mit welchen politischen Initiativen lassen sich Veränderungen anstoßen?
Nach kurzen Impulsen von Gästen aus der kommunalpolitischen Praxis steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. In Arbeitsgruppen entwickeln die Teilnehmenden konkrete Vorschläge für familienfreundlichere Gremienstrukturen. Ziel ist es, praxistaugliche Maßnahmen zu erarbeiten, die sich in den eigenen Bezirken weiterverfolgen lassen.
Der Workshop verbindet persönliche Erfahrungen mit kommunalpolitischer Praxis und lädt dazu ein, gemeinsam an einer Kommunalpolitik zu arbeiten, die mehr Menschen die Übernahme politischer Verantwortung ermöglicht.